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Tabidus, 19.02.2019

Die 5 häufigsten Vorurteile über Multi-Engine-Antivirus

– und die Wahrheit dahinter

 Ob „Multi-Engine“ oder „Multi-Vendor“: Rund um den gleichzeitigen Einsatz
mehrerer Antivirus-Lösungen existieren viele Mythen und Vorurteile. Die
Experten von Tabidus Technology haben die fünf häufigsten Bedenken
zusammengestellt und zeigen was sich tatsächlich dahinter verbirgt.

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In einer Zeit wo Cyberbedrohungen auf der Tagesordnung stehen sind
Sicherheitsmaßnahmen für die IT nicht mehr wegzudenken. Bedrohungen
schnell zu erkennen und richtig zu behandeln sind dabei entscheidend. Trotz
der Vielfalt an technischen Ansätzen und unterschiedlichen Herstellern, wird
vor deren gleichzeitiger Verwendung allerdings oft gewarnt. Eine koordinierte
Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsanbietern kann jedoch eine
signifikante Verbesserung des Sicherheitsniveaus für Unternehmen
bedeuten.

Der IT-Sicherheitsverband Tabidus Technology (www.tabidus.com) ist auf das
Thema "Multi-Vendor" spezialisiert und sorgt für die reibungslose
Zusammenarbeit der weltweiten Anti-Malware-Hersteller. Die Experten des
Verbandes haben die fünf häufigsten Vorurteile über Multi-Engine-Antivirus
zusammengestellt und zeigen was sich dahinter verbirgt.


1. "Die Kombination von mehreren Sicherheitsprodukten ist keine gute
Idee"



Es ist richtig, dass nicht mehrere eigenständige Sicherheitsprodukte parallel
auf einem Computer installiert werden sollten. Herkömmliche
Sicherheitslösungen sind nicht dafür ausgelegt, gemeinsam mit anderen
betrieben zu werden. Dies würde zu erheblichen Performance-Problemen
und anderen negativen Effekten führen.

Um mehrere Hersteller und Technologien gleichzeitig einsetzen zu können,
müssen diese in einem speziellen Scan-Framework eingebettet werden. In
diesem werden nicht die Sicherheitsprodukte selbst, sondern deren
Technologiekerne kombiniert. Im Idealfall wird dabei ein agiler Ansatz
genutzt, der es einem Unternehmen ermöglicht, die Technologiekerne
einzelner Hersteller für jede benötigte Sicherheitsfunktion frei zu wählen und
separat zu kombinieren. Das ist der Schlüssel, um in jedem Anwendungsfall
einen optimalen Technologiemix zu erzielen, ohne Kompromisse bei der
Performance eingehen zu müssen.


2. "Mehrere Sicherheitsprodukte bieten keinen besseren Schutz"



Jeder Sicherheitsanbieter verfügt über individuelles Wissen und eigene
Technologien zur Erkennung von Bedrohungen. Das resultiert in einem
einzigartigen Schutzpotential. Dieses wird laufend von neutralen Institutionen
überprüft.

Kein einzelner Hersteller kann immer jede potentielle Bedrohung erkennen.
Der koordinierte Einsatz mehrerer Hersteller erhöht jedoch den
Erkennungsgrad, stelle eine vollständige Entfernung der Bedrohung sicher
und verkürzt gleichzeitig die Reaktionszeiten. Damit kann sichergestellt
werden, dass Bedrohungen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden.


3. "Der Betrieb mehrerer Sicherheitsanbieter erzeugt großen Aufwand"



Werden mehrere eigenständige Sicherheitslösungen in einer IT-Infrastruktur
betrieben, erzeugt das in der Tat einen großen Aufwand. Jede Lösung muss
getrennt voneinander überwacht und gewartet werden. Eine echte Multi-
Vendor-Lösung vereint hingegen alle Hersteller und Technologien in einer
einzigen, einheitlichen Lösung. Der Aufwand für den Betrieb entspricht damit
dem eines einzelnen Sicherheitsproduktes.


4. "Es sind bereits mehrere Sicherheitsanbieter im Einsatz"



Ja, es stehen viele eigenständige Sicherheitslösungen zur Auswahl, die
verschiedenste Aspekte der Cybersicherheit abdecken können. Gelegentlich
werden diese in Form von Pseudo-Multi-Vendor-Strategien betrieben, bei
denen sich beispielsweise eine Lösung um den Schutz der Serverlandschaft
und eine andere um die Absicherung der Clients kümmert. Abgesehen von
dem großen Betriebsaufwand erhöht dies auch nicht zwingend das
Sicherheitsniveau. Es handelt sich nach wir vor um unabhängige Lösungen,
die nicht miteinander interagieren. Wenn ein Produkt ein Problem hat, kann
das andere nicht helfen.

Im Rahmen einer echten Multi-Vendor-Lösung werden mehrere Anbieter und
Technologien gleichzeitig betrieben und eine reibungslose Zusammenarbeit
sichergestellt. In diesem Fall können die Anbieter die Schwächen des jeweils
anderen ausgleichen und sich gegenseitig ergänzen.


5. "Antivirus ist tot"



Dieses Vorurteil hat zwar nur bedingt mit dem Thema Multi-Engine zu tun,
dennoch sollte es ebenfalls aufgeklärt werden. Es ist wichtig zu verstehen,
was mit dem Begriff "Antivirus" gemeint ist.

"Antivirus" im Sinne von "Endgeräteschutz" ist und wird immer ein wichtiger
Bestandteil einer jeden Sicherheitsstrategie sein. Abhängig vom Angriffsweg
und der Art der Bedrohung ist der Endgeräteschutz die erste und zugleich
letzte Verteidigungslinie.

"Antivirus" im Sinne von "signaturbasierter Erkennung" ist ein anderer
Aspekt. Signaturen können nicht alles abdecken und es ist daher eine gute
Idee, auch andere Ansätze heranzuziehen. Das bedeutet aber nicht, dass
Signaturen ineffektiv sind, denn sie liefern wertvolle Informationen, ähnlich
wie Reputationsinformationen.

"Eines ist sicher: Auch 2019 werden sich Unternehmen, Organisationen und
Behörden wieder neuen, kontinuierlich weiterentwickelten
Cyberbedrohungen ausgesetzt sehen und müssen geeignete
Schutzmaßnahmen ergreifen", erklärt Thomas Peschke, CEO von Tabidus
Technology. "Frühere Multi-Vendor- oder Multi-Engine-Lösungen hatten ihren
schlechten Ruf zum Teil vollkommen zu Recht. Heute ist es technisch jedoch
möglich, verschiedene Technologien sinnvoll zu bündeln und flexibel
einzusetzen. Dies kann zu einem deutlich gesteigerten Sicherheitsniveau
beitragen und gleichzeitig den Administrationsaufwand für den Betrieb der
IT-Security-Lösungen massiv verringern."

Weitere Details hat Tabidus Technology auch im kostenfrei erhältlichen
Whitepaper "Schützen Sie Ihre Daten - Optimale Erkennung von Cyber-
Bedrohungen für Unternehmen" zusammengestellt, welches unter folgendem
Link heruntergeladen werden kann:
https://www.tabidus.com/Whitepaper_SchuetzenSieIhreDaten.pdf

Firmenkontakt
Tabidus Technology
Am Europlatz 2 / Building G
1120 Wien | Österreich
Tel.: +43 1 348 5005
E-Mail: office@tabidus.com
Web: www.tabidus.com

Pressekontakt
FX Kommunikation
Felix Hansel
Stuhlbergerstrasse 3
80999 München | Deutschland
Tel.: +49 89 6230 3490
E-Mail: hansel@fx-kommunikation.de



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Publiziert am 19.02.2019. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der Autor. Ein Artikel gibt ausschliesslich die Meinung seines Autors wieder, nicht die der webpool GmbH.                                                                                                                  
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